Osteopathische Behandlung zur sanften Anregung der Selbstheilungskräfte.

               Osteopathie bei Kindern                   

Sollten Sie z.B. einen Säugling haben bei dem Schlafstörungen, Stillstörungen oder häufiges Schreien Probleme bereiten ist eine (gleichzeitige) Behandlung von Mutter und Kind zu empfehlen um beiden ein positives Miteinander zu ermöglichen und die Mutter zu entlasten. Die Mütter/Väter können auch Techniken erlernen, wie Sie mit anstrengenden Situationen umgehen können und so wieder mehr Freude im Umgang mit Ihrem Kind finden.


Ist Ihr Kind jünger als 10 Jahre alt, beachten Sie bitte auch die Informationen unter  "Osteopathische Vorsorge".

Zustätzlich zu den dort genannten 6 osteopathischen Vorsorgeuntersuchungen wird eine Konsultation bei akuten oder chronischen Problemen im körperlichen, geistigen oder psychischen Bereich empfohlen.
Eine osteopathische Behandlung ist auch oftmals als gute Ergänzung einer klassisch-schulmedizinischen Therapie anzusehen und kann den Krankheitsverlauf verbessern oder verkürzen, bzw. kann auch Operationen (z.B. Schädeldeformierung) verhindern helfen.

Chronisch kranke Kinder sollten zumindest 2x pro Jahr vorgestellt werden, um sie und die Eltern möglichst gut unterstützen zu können.


Wie lange dauert eine Behandlungssequenz?

Bei leichteren Beschwerden reichen zumeist ca.5 Besuche aus, bzw. nach ca. 5 Behandlungen sollte sich eine deutliche Verbesserung feststellen lassen. Ist dies nicht der Fall muss nach anderen Ursachen, z.B. nach noch nicht bekannten schulmedizinischen Diagnosen, z.B. medikamentös oder ggf. operativ zu behandelnde Erkrankungen oder auch nach psychischen oder Umfeld-bedingten Ursachen gefahndet werden, so dass eine zusätztliche Vorstellung beim Facharzt notwendig wird.
Die Behandlungshäufigkeit und der Behandlungsabstand ist je nach Kind und Beschwerden sehr unterschiedlich und kann zwischen einigen Tagen und meheren Wochen betragen.



Wann ist eine Untersuchung und Behandlung nicht möglich?

Bei (Gehirn)blutungen/Blutungsneigung/größeren Operationen in den letzten 4 Wochen.
Bei akuten und schweren Infektionen mit hohem Fieber.


Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen (Darm, Gelenke, Vaskulitiden) im akuten Schub, ohne fachärztliche Behandlung und Rücksprache.
Bei Epilepsien, die nicht fachärztlich behandelt werden, oder bei bösartigen Erkrankungen, die nicht fachärztlich behandelt werden.
Bei/nach derartigen Erkrankungen muss immer vor Behandlungsbeginn ein Kontakt mit dem behandlenden Arzt hergestellt werden.



Wann kann wo nicht behandelt werden?

Im Bereich von frischen Blutungen, Frakturen und Operationen (ca. 4 Wochen, je nach Befund). Wenn der behandelnde Facharzt eine osteopathische Behandlung aus medizinischen Gründen nicht für geeignet hällt.

Bei chronischen oder nach schweren Erkrankungen ist immer eine enge Zusammenarbeit mit dem behandlenden Facharzt nötig, so dass vor Behandlungsbeginn entsprechende Befunde vorhanden sein müssen und eine Rücksprache mit dem entsprechenden betreuenden Arzt Vorraussetzung ist.

Was können die Eltern tun?

Die Eltern bekommen je nach Befund Tips für zuhause aber auch Hausaufgaben mit, was sie bei ihrem Kind anwenden sollen, bzw. bei älteren Kindern, werden Übungen genannt, die die Kinder selbständig durchführen sollen, wobei das gemeinsame Üben mit den Eltern, Geschwistern oder Freunden empfohlen wird.



Bei welchen Beschwerden und Erkrankungen ist der

Osteopath der richtige Ansprechpartner?


Mit Osteopathie kann die Heilung verschiedenster Erkrankungen gefördert werden. So kann es zur Symptom-Minderung, z.B. Schmerzrückgang oder zur vollständigen Genesung kommen. Es gibt jedoch auch Patienten, die nicht auf die osteopathische Behandlung ansprechen, welche dann bei einem schul- medizinisch tätigen Facharzt zur weiteren Abklärung vorgestellt werden sollen.

Unterstützend bei angeborenen Syndromen & Auffälligkeiten unklarer Genese:
- Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
- Autistische Züge
- Angeborene, genetische Erkrankungen

Hals-Nasen-Ohren Bereich:
- häufige Nasennebenhöhlen- und Mittelohrentzündungen, Asthma, Bronchitis

Augen:
- Schielen, verstopfter Tränenkanal

Verdauungstrakt:
- Spucken, Still- und Fütterprobleme,
- Koliken, Verstopfung


Bewegungsapparat und Schädel:
- Schädelasymetrien/Deformitäten
- Wirbelsäulenasymetrien/Schiefhals
- Kisssyndrom
-Kopfschmerzen, Migräne

Urogeniteltrakt:
- häufige Balsenentzündungen
- Bettnässen
- Einkoten


Vegetative Störungen, Immunsysthem, Schreien usw.:
- Schreibabys
- Schlafstörungen
- Nervosität
- Unterstützend bei Allergien, Neurodermitis


Diese Liste gibt nur einen kleinen Einblick in Bereiche, bei denen Osteopathie sinnvoll angewendet werden kann.

Haben sie darüber hinaus noch Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Carmen Pilat
Ärztin